Für den Rücken

Der Yellow-Head Back in Therapie und Prävention

99,00 EUR

30 Tage Retouren-Recht!

Die Yellow-Head-Methode setzt auf bewährte Prinzipien aus Orthopädie, Osteopathie und Physiotherapie und macht sie durch das besondere Design des Yellow-Head Back für Sie nutzbar. Während Sie täglich nur 5 Minuten auf dem Yellow-Head Back liegen und entspannen, wirkt das von Physiotherapeuten und Orthopäden entwickelte Dehnungs­kissen aktiv: Sanft soll so die Brustmuskulatur gedehnt und die Beweglichkeit der Brustwirbel und Rippenwirbelgelenke verbessert werden. Die Muskulatur kann ent­spannen und die Blutzirkulation verbessert werden. So wird der Yellow-Head Back zu einem wesentlichen Bestandteil von Therapiekonzepten für alle, die unter Fehlhaltungen und Überlastungen im Bereich der Brustwirbelsäule und den daraus entstehenden Verspannungen, die bis in den Halswirbel- und den Lendenwirbelbereich wirken können, leiden.

Das beste Ergebnis einer Therapie ist die Verbesserung und der Erhalt eines guten Körpergefühls. Bei der heu­tigen meist monotonen Tätigkeit im Alltag ist der Yellow-Head Back ein guter Begleiter, um Muskulatur und Wirbelsäule wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Während man sich täglich auf dem Yellow-Head Back 5 Minuten Zeit für die eigene Gesundheit nimmt und sich in einer der vielen Übungen streckt und dehnt, erleichtert man dem Körper die Rückkehr ins innere Gleichgewicht.

Funktionsweise des Yellow-Head Back

In Therapie und Prävention für Rückenschmerzpatienten soll die Wirbelsäule mobilisiert werden, um eine harmonische Gesamtbeweglichkeit zu erhalten. Die Wirbelsäule ist eine 24-teilige Gliederkettenverbindung in S-Form, die idealerweise als Stoßdämpfer wirken kann. Wie ineinandergreifende Zahnräder stehen die einzelnen Teile der Wirbelsäule von der Lenden- über die Brust- bis zur Halswirbelsäule funktionell in Verbindung. In den jeweiligen Wirbelsäulenabschnitten ist keine isolierte Bewegung möglich, ohne dass sich der nächste Abschnitt dabei mit bewegt.

Bei falscher oder ungünstiger Dauerbelastung, z.B. im Sitzen oder im Stehen, wird aus der normalen schwingenden S-Form eine unbeweglichere C-Form. Diese Fehlbelastung macht sich durch schmerzhafte Muskelverspannungen im Schulter-Nacken-Bereich oder der Lendenwirbel bemerkbar. Dann wird häufig dort behandelt, wo der Schmerz am deutlichsten zu fühlen ist. Die Brustwirbelsäule als wichtiges Verbindungsglied zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule wird dabei leider oft übersehen.

Liegt man auf dem Yellow-Head Back, wird die Brustwirbelsäule angehoben und so mobilisiert. Die Brustwirbel sollen untereinander wieder beweg­licher werden und die Brustmuskulatur gedehnt werden, indem der Schultergürtel nach unten sinkt.

Die Mulde in der Mitte des Yellow-Head Back vermeidet unangenehmen Druck auf die empfindlichen Dornfortsätze der Brustwirbelsäule.

2 Härtegrade

Ein ganz besonderer Vorteil des Yellow-Head Back ist sein herausnehmbarer Kern, mit dem zwei Härten eingestellt werden können, z.B. für Mann oder Frau oder auch für Patienten, die sanfter anfangen und sich dann steigern wollen.

Anwendung

Nutzen Sie den Yellow-Head Back in entspannter, wohltemperierter Umgebung und lassen Sie sich nicht stören. Legen Sie sich regelmäßig auf den Yellow-Head Back, am besten zu einer festen Uhrzeit, z.B. in der ­Mittagspause, um die vom langen Sitzen geplagte Wirbelsäule zu erfrischen oder am Abend, um sich von Stress und täglichen Belastungen zu erholen. Wichtig ist jedoch, den Yellow-Head Back jeden Tag für eine nachhaltige Therapie zu nutzen. Schließlich belastet man die Wirbelsäule ja auch täglich mit Fehlhaltungen und falschen Bewegungen.

Der Yellow-Head Back kann mehrfach am Tag genutzt werden. Eine jeweilige Liegedauer von 5 Minuten ist ideal. Entspannen Sie komplett und fühlen Sie die Dehnung. Atmen Sie tief und ruhig und spüren Sie die Weitung des Brustkorbes. Horchen Sie in sich hinein. Wenn Sie sich wohlfühlen, es Ihnen gut tut und Sie sich an die starke Dehnung gewöhnt haben, können Sie die Anwendungsdauer bis auf 20 Minuten steigern.

Zu Anfang kann der Druck auf die Brustwirbelsäule reduziert werden, indem Sie sich ein Kissen unter den Kopf legen. Nach einer Weile sollten Sie in der Lage sein, den Kopf flach abzulegen.

Der höchste Teil des Yellow-Head Back liegt am Krümmungsscheitel der Brustwirbelsäule (meist am Unterrand der Schulterblätter). Die Griffmulde für den Kern zeigt in Richtung Kopf.

Praktische Erfahrungen haben gezeigt, dass anfänglich eine zu lange Liegedauer zu vorübergehenden leichtem Schwindel führen kann, der aber schnell wieder vergeht. Anwen­dungen von mehr als 20 Minuten sind nicht zu empfehlen. Der Yellow-Head Back ist kein Schlafkissen!

Nach dem Liegen seitlich abrollen und ganz flach ohne Kissen für einige Minuten liegen bleiben. Erst dann auf den Bauch legen und vorsichtig über den Vierfüßlerstand zum Kniestand und zum Stehen übergehen.

Werden Sie selbst aktiv!

Mit dem Yellow-Head Back können Sie viele verschiedene Übungen durchführen und so ganz unterschiedlich dehnen und mobilisieren. Alle Übungen bauen aufeinander auf und sind in den Gebrauchshinweisen ausführlich beschrieben.

Spüren Sie selbst, wie sich die Dehnung von Übung 1 bis Übung 4 erhöht und verändert. Gewöhnen Sie sich erst an die Dehnung einer Übung, ehe Sie nach mehreren Tagen zur nächsten Stufe wechseln.

1. Arme liegen am Körper an, Handflächen nach oben
2. Arme seitlich ausgestreckt, Handflächen nach oben
3. Arme über den Kopf gestreckt, Handflächen nach oben
4. Arme hinter dem Kopf, Handflächen am Nacken

Die ideale Ergänzung zum Yellow-Head Classic

Die Kombination von Yellow-Head Classic und Yellow-Head Back ist ein integriertes System für die Behandlung der ganzen Wirbelsäule durch sinnvolle Lagerung und Entspannungsübungen.

Führen Sie die Übungen wie bei A durch, jedoch zusätzlich mit dem Yellow-Head Classic unter dem Kopf. Ziel ist, die Wirbelsäule wieder in die natürliche S-Form zu bringen, um so zu einer ausgewogenen Statik des gesamten Stütz­apparates zu gelangen. Die Costotransversalgelenke sollen mobilisiert werden, die Beweglichkeit der einzelnen Brustwirbel untereinander soll erhöht und die Muskulatur soll gedehnt werden, um Verspannungen entgegenzuwirken.

Viele weitere Übungen

Bei dieser Erweiterung der Übung B werden die Unterschenkel auf einen Stuhl, ein hohes Bett oder einen Gymnastikwürfel gelegt, um zusätzlichen Zug und sanfte Dehnung auf die untere Lendenwirbelsäule auszuüben.

Die Entstehungsgeschichte des Yellow-Head Back

Initiiert und entwickelt wurde der Yellow-Head Back von dem bekannten Physiotherapeuten Wolfgang Placht, der sich durch seine zahlreichen Seminare, die funktionelle Schmerztherapie nach dem Placht-Dr. Brügger Konzept, Ausbildung zum Orthopädischen Rückenschulleiter sowie Vorträge und seinen Seminarinstitut proLife einen Namen gemacht hat. In seiner Wiener Praxis war der begeisterte Yellow-Head Verwender auf die zahlreichen Probleme von Tänzern sowohl im klassischen Ballett als auch in modernen Formen wie z.B. Musical aufmerksam geworden. Bedingt durch die speziellen Haltungen beim Tanz kam es immer wieder zu Problemen im Bereich der Nacken- und Brustwirbelsäule. Obwohl gute Therapieerfolge mit dem Yellow-Head Classic erzielt werden konnten, war Wolfgang Placht nicht zufrieden. Es musste der nächste Bereich der Wirbelsäule unterhalb des Nackens in Angriff und Therapie genommen werden. Mit Holzmodellen erarbeitete er die grundsätzliche Form, unterstützt vom Leipziger Produktdesigner Thomas Stark, der erste Muster erarbeitete. Schnell zeigte sich, dass hier der generell richtige Weg beschritten wurde. Genau wie beim Yellow-Head Classic wirkt das Dehnungskissen, wenn man einfach nur auf ihm liegt. Die Dehnung setzt genau dort an, wo der Therapeut es wollte. Der nächste Schritt war die Zusammenarbeit mit Yellow-Head, deren Erfahrung ebenfalls genutzt werden konnte. Dies führte unter anderem zu dem herausnehmbaren Kern, der unterschiedliche Härtegrade ermöglicht. In gemeinsamer Zusammenarbeit entstand so der Yellow-Head Back als logischer, im Gesamtsystem integrierter Bestandteil der Yellow-Head-Methode, die mit sanfter Dehnung betroffener Partien Wirbelsäule und Muskulatur wieder in ein natürliches Gleichgewicht bringen will.

Zahlreiche Designpreise für den Yellow-Head Back

Schon kurz nach seiner Vorstellung hat der Yellow-Head Back die ersten Designpreise erhalten. Für sein einmaliges Design mit der wirbelsäulenschonenden Rille und dem Kern für unterschiedliche Härtegrade wurde der Plus X Award für Innovation, Funktion und Ergonomie vergeben. Gleichzeitig wurde er als „Bestes Produkt 2016/2017“ in der Kategorie Health und Personal Care ausgezeichnet. Außerdem wurde der Yellow-Head Back zum German Design Award nominiert, vergeben vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz, die 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet wurde. Seine hochkarätig besetzte, internationale Experten-Jury zeichnet innovative Produkte und Projekte aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind.

Kontraindikationen

Wenden Sie den Yellow-Head Classic in folgenden Fällen nicht an:
Nach frischen Verletzungen der Wirbelsäule, bei akuten Nervenwurzelentzündungen der Halswirbelsäule, nach einer Bandscheibenprothese der Halswirbelsäule, nach ­einem spastischen Schiefhals (Torticollis), bei neurologischen Erkrankungen (z.B. auch Epilepsie) oder Fehlbildungen, Tumoren und bei anderen raumfordernden Prozessen im Halswirbelsäulenbereich sollte der Yellow-Head Back nicht ­angewendet werden.

Keine Anwendung nach frischen Bandscheibenvorfällen
In der akuten Phase eines Bandscheibenvorfalls darf der Yellow-Head Back nicht angewendet werden. Diese Akutphase ist i.d.R. nach drei bis vier Wochen abgeklungen, die ausstrahlenden Schmerzen sind zurückgebildet. Nach dieser Phase kann der Yellow-Head Back in Absprache mit den behandelnden  Therapeuten wieder benutzt werden. Dabei empfiehlt es sich, eine Rolle oder ein großes Kissen unter die Knie zu legen, damit nicht gleich zu Beginn zuviel Streckung an der Wirbelsäule entsteht.

Lesen Sie regelmäßig auf unserer Internetseite www.yellow-head.com die FAQs!
Hier finden Sie weitere wichtige Antworten rund um die richtige Benutzung des Yellow-Head Back.

Anwendung nach einem Schlaganfall
Schlaganfallpatienten – unabhängig ob frisch oder im Zustand nach einem Schlaganfall – dürfen nicht mit dem Yellow-Head Back behandelt werden. Schließlich liegt bei Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, häufig eine generalisierte Arteriosklerose des gesamten Gefäßsystems vor. Zudem besteht in ­diesen Fällen ein erhöhtes Risiko, weitere arteriosklerotische Komplikationen zu erleiden.

Sobald Beschwerden auftreten, die Anwendung beenden
Intuitiv findet man die richtige Lage auf dem Yellow-Head Back. Zu Anfang kann das Gefühl der Dehnung ungewohnt erscheinen. Immerhin bringt man ähnlich wie beim Stretching den gesamten Bereich der Wirbelsäule in einen veränderten Zustand. An das anfängliche Gefühl der Dehnung (viele empfinden es auch von Beginn an als äußerst angenehm!) gewöhnt man sich meist innerhalb weniger Tage.

Davon zu unterscheiden sind jedoch deutliche Beschwerden, die als unangenehm empfunden werden.

Deshalb gilt prinzipiell immer: Sobald Beschwerden oder Schmerzen auftreten, die Anwendung beenden und Rücksprache mit Ihrem Orthopäden, Osteopathen oder Physiotherapeuten halten!

Produkteigenschaften

Lieferumfang

  • Aktivlagerungskissen Yellow-Head Back inkl. Kern
  • Aufbewahrungsbeutel aus Baumwolle
  • Gebrauchshinweise

Bitte überprüfen Sie den Lieferumfang sofort auf Vollständigkeit!

Konformitätserklärung
Der Yellow-Head Back und seine Eigenschaften ent­sprechen den CE-Vorgaben für Medizinprodukte der Klasse I und somit den hohen Anforderungen der Richtlinie 93/42/EWG für Medizinprodukte.

Maße:
 L 355 x B 270 x H 80 mm
(+/– 6 mm Abweichung)

Gewicht:
1400 g

Dichte:
125–140 kg/m3

Härte:
11–15 kPa gemäß PN-EN ISO 3386-1

Material
Der Yellow-Head Back wird einzeln aus wenig elastischem Polyurethan geschäumt. Wir legen großen Wertauf Qualität. Allerdings kann es in einigen Fällen aufgrund des Herstellungsprozesses zu kleineren Bläschen, Einschlüssen an der Oberfläche oder leichten Verfärbungen kommen. Dies hat zwar keinerlei Auswirkungen auf die therapeutische Wirkung, dennoch ersetzen wir Ihnen Ihren Yellow-Head Back gern, falls Sie mit der Qualität nicht einverstanden sein sollten. Ein anfänglicher, leichter Geruch des Yellow-Head Back nach dem Aus­packen ist ganz normal, da das Produkt neu ist. Der Geruch verflüchtigt sich nach kurzer Zeit.

Lagerung
Um Druckstellen zu vermeiden, sollten Sie keine Gegenstände auf dem Yellow-Head Back ablegen. Wasser­lagerung sowie anhaltende direkte Sonneneinstrahlung lassen die Oberfläche spröde werden und können zu Verfärbungen führen.

Baumwoll-Aufbewahrungsbeutel
Der Aufbewahrungsbeutel besteht zu 100% aus Baumwolle (Abb. ähnlich).

Reinigung
Der Yellow-Head Back kann mit haushaltsüblichen, ­mil­den Reinigungsmitteln (z.B. Spülmittel) gereinigt bzw. abgewischt und mit handelsüblichen Desinfek­tionsmitteln, die nicht auf Alkohol- und/oder Formaldehyd basieren, desinfiziert werden. Nutzen Sie dafür vorzugsweise einen weichen Lappen. Der Schaumstoff darf nicht völlig durchtränkt werden, da sonst die Materialeigenschaften be­einträchtigt werden können. Flecken und andere Verunreinigungen sollten nicht mit Fleckenentferner oder Benzin behandelt werden.

Zur hygienischen Schonung können Sie bei Gebrauch ein dünnes Handtuch auf den Yellow-Head Back legen.

Reinigung des Beutels
Der Aufbewahrungsbeutel aus Baumwolle kann auch als Schutz beim Gebrauch verwendet und ­anschließend entsprechend gereinigt werden.

Entsorgung
Der Yellow-Head Back kann mit dem Recycling-Müll ­entsorgt werden. Da es fast jeden Tag am Arbeits­platz und auch privat am PC zu Fehlhaltungen kommt, empfiehlt sich die regelmäßige Nutzung des Yellow-Head Back eher als seine Entsorgung.

Garantie

Es gelten für alle während der gesetzlichen Gewährleistungsfrist auftretenden Mängel die gesetzlichen Ansprüche auf Nach­erfüllung, auf Mangelbeseitigung bzw. Neulieferung.

Trotz des sachgemäßen Gebrauchs des Yellow-Head Back können aufgrund der regelmäßigen ­Anwendung Gebrauchs- und Nutzungsspuren entstehen. Solche Gebrauchs- und Nutzungsspuren, die die therapeutische Wirkung nicht einschränken, sind kein Grund für eine Reklamation.

Bei Ansprüchen aus dieser Garantie ist eine Rechnung als Beleg für den Kauf vorzulegen.